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Der kürzeste Weg zur Gesundheit

des Hundes,

ist der Weg in die Natur!

 

 

 

 

Das Interesse der Allgemeinheit an der Kräuter- und Naturheilkunde nimmt immer mehr zu und wird zunehmend der wissenschaftlichen Methode bevorzugt, in Bezug auf Vorbeugung und Heilung gewisser Krankheiten.

 

Die Pflanzenheilkunde ist seit Anbeginn der Zeiten mit dem irdischen Dasein verbunden.

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der Pflanzenheilkunde und freue mich immer wieder über die Erfolge bei der gesundheitlichen Vorbeugung und der Heilerfolge dieser sauberen und schönen Gabe, die uns die Natur geschenkt hat.

 

Es sind natürliche Erzeugnisse der Erde und Elemente.

 

Diese Naturmittel rechtzeitig und richtig eingesetzt können Wunder bewirken.

 

Selbst Jahreszeit bedingte Kräuterkuren als Futterzusatz, wirken vorbeugend auf das gesamte Immunsystem. Wer rechtzeitig vorbeugt wird erst gar nicht krank,

 

die ist ein weiterer Aspekt der Kräuter und Naturheilkunde.

 

Seit 40 Jahren halte ich Hunde und habe den Tierarzt nur sehr selten aufsuchen müssen.

 

Jedoch möchte ich an dieser Stelle betonen, das bei Krankheitsbildern die für einen Laien nicht klar zu erkennen sind, der Gang zum Tierarzt wichtig ist, um eine sichere Diagnose zu haben.

 

Die modernen Behandlungsmethoden beruhen im allgemeinen auf verschiedene, meist stark wirkende chemische Präparate, die meist die empfindliche Struktur unseres Vierbeiners angreifen können ( Nebenwirkungen ). Es ist auch bekannt, dass viele Medikamente symptomunterdrückend wirken, z.B. Fiebermittel.

 

Dabei sollt man bedenken, dass solche Mittel, die Reaktion des Immunsystems auf Virusinfektionen hemmt.

 

Ich denke besorgte Hundebesitzer sollten mehr Alternativen haben, deshalb habe ich mich entschlossen, darüber zu schreiben.

 

Kräuter- und Naturheilkunde sind hervorragende Alternativen ohne Risiko.

 

Die Heilungskräfte des Organismus werden mit diesen Mitteln unterstützt und erledigt. Sie wirken heilend und unterdrücken nicht die Symptome, sondern fördern die Reaktion des Körpers auf die Krankheit. Diese Mittel üben einen positiven Reiz auf das Immunsystem des Hundes aus, der den Gesundungsprozess fördert.

 

 

 

Selbst Wölfe und Wildhunde in der freien Wildbahn stärken ihr Immunsystem durch die Aufnahme von Kräutern und Gemüse. Sie fressen die verschiedensten Kräuter oder holen sich ihre Kräuter und Gemüserationen über den Mageninhalt ihrer Beutetiere.

 

 

 

Geben Sie Ihrem Hund täglich eine kleine Menge fein gehackte oder pürierte Kräuter oder Gemüsegaben zum Futter und dies am besten vom Welpenalter an.

 

Ich füttere meine Hunde über das ganze Jahr hinweg, wie die Natur mir ihre Gaben schenkt, nach dem Motto: „Natürlich stärken, vorbeugen und heilen“!

 

Beginnend im zeitigen Frühjahr, mit jungen Löwenzahn, Gänseblümchenblüten, Dill, Petersilie u.s.w……………….bis Möhren, Fenchel, Pastinaken, Feldsalat im Herbst. Alles fein gehackt oder fein püriert.

 

In den Wintermonaten greife ich auch auf getrocknete zerstoßene Kräuter zurück, wie z.B. Brennnessel, Löwenzahn, Petersilie, Dill, Ringelblumenblüten u.s.w.

 

 

 

 

 

Dies haben mir meine und werden auch Ihre Vierbeiner Ihnen mit einem gestärkten Verdauungsapparat und einem intaktem Immunsystem danken!

 

 

 

 

Als Beispiel möchte ich eine paar mir unersetzlicher Pflanzen beschreiben.

 

 

 

Aloe

 

Es gibt ca. 800 Aloe-Arten, aber nur wenige haben eine wirkende Heilkraft!  Aus Aloe vera und Aloe barbadensis werden die meisten Aloe-Produkte hergestellt. Aloe ferrox eine aus Japan stammende Art, wird roh oder gekocht als Gemüse

verabreicht.

 

Die Aloe enthält bis zu 13 Vitamine, bis zu 27 Aminosäuren, 13 Mineralstoffe, ätherische Öle, Gelatine, Sterine, Aloin, sowie Enzyme.

 

Innerlich kann Aloe bei Verstopfung, zur Blutreinigung, zur Wurmbehandlung, zur Leberaktivierung, bei Darmpilzen und zur allgemeinen Stärkung angewandt werden.

 

Äußerlich wendet man die Aloe zur Wundheilung, bei

rheumatischen Beschwerden, als kühlende Umschläge, bei Hautpilz, bei Geschwüren, bei Brandverletzungen, Hauterkrankungen und Ausschlägen, an. Bei Verbrennungen, Abschürfungen, Ekzemen, trockenen schuppigen

Hautausschlägen sowie Pilzinfektionen, legt man gespaltene Blätter auf die betroffenen Stellen.

 

Zur innerlichen Anwendung gibt man 1Teelöffel bis 1Eßlöffel Blattsaft zum Futter.

 

 

 

Anis Pimpinella anisum

 

 

Ein Aufguss aus Aniskörnern, wirkt durch seine ätherischen Öle und Anethol, gegen Blähungen, Magen- und Darmbeschwerden, sowie schleimlösend bei Erkältungskrankheiten und krampflösend bei Husten.

 

 

ApfelMali fructus

Der Verzehr von Äpfeln reguliert den Wasserhaushalt, wirkt Rheuma entgegen,

senkt den Cholesterinspiegel, beugt Arterienverkalkung vor, stärkt das Zahnfleisch und mindert Zahnstein durch die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren. Fein geriebener Apfel ( mit Schale, wenn unbehandelt ), bindet Giftstoffe im Magen und Darmtrakt, die dann mit der Verdauung ausgeschieden werden. Bei Durchfall, verabreicht man ebenfalls einen gerieben Apfel, lässt diesen aber etwas stehen, bis er bräunlich anläuft, dies wirkt stopfend.

Äpfel gekocht zu Apfelmus, wirken verdauungsfördernd. Mit etwas Honig gesüßt, niemalsmit Zucker, nimmt der Hund dies gerne an.

Die im Apfel beinhalteten Stoffe, Pektin, Vitamin A, B1, B6, C und E, Fruchtsäuren, Fruchtzucker, sowie Gerbstoffe sind für den Organismus äußerst

wertvoll.

 

Algen

 

Durch einen sehr hohen Anteil an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Jod wirken Algen und Seetang

gesundheitsfördernd.

 

Algenprodukte stärken gleichzeitig das Immunsystem, beugen Thrombosen vor und schützen die Schilddrüse. Die Zellerneuerung wird durch einen hohen Vitamin A Gehalt beschleunigt.

 

Algenprodukte sind erhältlich in Pulver-, Granulat- und Tablettenform, sowieals Extrakt.

 

Bei Schilddrüsenerkrankungen dürfen Algenprodukte nur nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden!

 

 

Augentrost   Euphrasia

Für die äußerliche Behandlung bei Lid- und Bindehautentzündung, geschwollenen gerötetem Auge, starken scharfen Tränenfluss und dem so genannten Gerstenkorn, können Waschungen mit einem Tee aus Augentrost vorgenommen werden, immer frische Tee-Zubereitungen verwenden. Aber auch Euphrasia Augentropfen haben sich sehr gut bewährt.

 

 

Basilikum   Ocimum basilicum

Gibt man dem Futter etwas Basilikum bei, regt dies, durch die enthaltenen Gerbstoffe, die Verdauung im gesamten Verdauungstrakt an. Durch ätherische Öle wirkt dieses Kraut auch gegen Blähungen und Krämpfe. Weiter sind die Stoffe Glykosid und Lineol in der Pflanze enthalten. Die Milchbildung bei säugenden Hündinnen wird gesteigert.

 

 

Boretsch   Borago officinalis

Durch seine Gerbstoffe, Flavonoide, Kieselsäure, Harze, Pyrrolizidinalkaloide und Vitamin C, können die jungen fein gehackten Blätter als Futterbeigabe zur Herzstärkung, sowie bei stumpfen Fell, zur Blutreinigung und zur Nervenstärkung angewandt werden.

Boretsch als Futterbeigabe nur in sehr kleinen Mengen verwenden!

Bei Nierenleiden verwendet man eine Teezubereitung. Bei Tieren mit sehr trockener Haut verwendet man eine Spülung aus einer Ausgusszubereitung.

 

Brennnessel  Urtica urens / dioica

Durch Die Inhaltstoffe Magnesium, Eisen, Kalium, Chloropylle, Karotinoide, Lignane, Enzyme, Kieselsäure, Vitamin B u. C, Histamine sowie Gerbstoffe und Ameisensäure, hat die Brennnessel eine sehr positive Wirkung auf den Organismus.

Sie wirkt stoffwechselanregend, blutreinigend, blutbildend, harntreibend, stärkend, die Brennnessel vitalisiert und särkt die Verdauungsorgane und beugt Nierenerkrankungen vor. Gibt man die jungen fein gehackten Blätter dem Futter bei stärkt man das gesamte Immunsystem.

Bei Fell oder Hautproblemen kocht man eine Hand voll frische oder getrocknete Brennnesselblätter mit Wasser kurz auf, den Sud abseihen und abkühlen lassen. Tränken Sie ein weiches Tuch mit dem Sud und reiben oder tupfen das Fell des Hundes damit ab. Brennnesselsud nährt das Haarkleid und macht es glänzend. Der Sud kann auch zur Linderung bei Juckreiz und Ausschlägen angewandt werden.

 

Brombeere   Rubus fructicosus

 

Die im Blatt enthaltenen Gerbstoffe besitzen eine stopfende Wirkung bei Durchfall, als Tee ungesüßt verabreicht. Brombeer-Tee wirkt pilz- und keimtötend, darüber hinaus entzündungshemmend. Leidet der Vierbeiner unter Schorf, die betroffenen Stellen mit einem Brombeeraufguss getränkten Wattebausch betupfen.

Verabreicht man der Hündin nach der Läufigkeit oder nach der Geburt Brombeerblättertee mit Honig gesüßt, wirkt dies

Entzündungen entgegen.

 

Frisch Beeren oder Fruchtmus mit etwas Honig gesüßt führen dem Organismus Vitamine zu und sind gleichzeitig durch die enthaltenen Ballaststoffe darmreinigend.

 

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Mineralstoffe, Kupfer, Vitamine, Fruchtsäuren, Gerbstoffe sowie Ballaststoffe.

 

 

Chinakohl Brassica

Durch die antioxidativen Eigenschaften der Inhaltsstoffe ist der Chinakohl ein sehr wertvolles Gemüse und wirkt Tumoren im Verdauungstrakt entgegen. Das wertvolle Vitamin U (nur in Kohl enthalten) wirkt positiv auf die ganze Verdauung. Weitere Inhaltstoffe sind Vitamin C, Folsäure, Mineralstoffe, Kalzium, Eisen, Enzyme, Magnesium, Ballaststoffe und Flavonoide.

Chinakohl ist die einzige Kohlart die bei Hunden keine Blähungen auslöst.

 

Dill Triticum spelta

 

Dieses Kraut gehört zu den reinigenden Kräutern, zu den Karminativa-Pflanzen. Diese reinigen und wirken Bakterien entgegen, regen die Verdauung und den Appetit positiv an.

 

Weiter wirkt Dill magenberuhigend, krampflösend, magenstärkend und verdauungsfördernd.

Gibt man einer Mutterhündin regelmäßig fein gehackten Dill ins Futter, steigert die den Milchfluss.

 

Inhaltstoffe, Harz, Vitamin C, Protein und fettes Öl.

 

 

Erdbeere  Fragaria vesca

In der gesamten Pflanze sind Gerbstoffe, Flavonoide, Säuren und Mineralien enthalten. In den Früchten sind Mineralien und alle Vitamine enthalten.

Hunde die zu Durchfall neigen, verabreicht man ins tägliche Futter fein pürierte frische, junge Erdbeerblätter, dies regeneriert und stärkt die Darmtätigkeit, gleichzeitig werden negative Stoffe aus dem Körper transportiert.

Die Früchte stärken das Immunsystem, wirken positiv auf Leber, Nieren und Harnleiter.

 

 

 

Fenchel Foeniculum

 

Fenchel ist das klassische Magen- und Darmmittel,

krampflösend, verdauungsfördernd, appetitanregend und wirkt zudem auch Durchfällen entgegen.

Hündinnen mit Beschwerden in der Läufigkeit, sollten während dieser Zeit, bei jeder Fütterung Fenchel bekommen, dies vertreibt Unterleibskrämpfe. Zudem wirkt Fenchel wurmwidrig.

 

Bei Entzündungen der Gesäuge, kocht man einen Aufguss aus der Fenchelwurzel, eine Kompresse mit dem Aufguss tränken und mehrmals täglich auflegen.

 

Auch das Immunsystem wird durch die Inhaltstoffe gestärkt.

 

Inhaltstoffe: Ätherische Öle, Fenchon, Flavonoide, Anethol, Protein und Vitamine.

 

 

Gänseblümchen   Bellis perennis

Das Gänseblümchen wirkt dank seiner ätherischen Öle und Gerbstoffe blutreinigend, entzündungshemmend, entschleimend und verdauungsfördernd. Zudem ist es eine vitaminreiche Nahrungsergänzung! Die Verfütterung als Futterzusatz wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel unserer Hunde aus.

Bei schlechten Fressern wirkt das Gänseblümchen

appetitanregend.

Zur äußerlichen Behandlung verwendet man

Gänseblümchen-Salbe bei schlecht heilenden Wunden, div. Hauterkrankungen, Ekzemen, Schürfwunden und Geschwüren.

 

 

Gartenkresse Lepidium sativum

Brunnenkresse Nasturtium officinale

Garten- und Brunnenkresse, beide sind reich an Vitamin C, Vitamin B1 und B6, sowie Eisen, Jod, Phospor, Chrom und den Mineralstoffen, Magnesium, Kalzium und Kalium.

Kresse liefert dem Hund auf natürliche Weise Vitamine und Mineralien. Sie wirkt leicht desinfizierend auf die Verdauungsorgane. Mischt man unter die feingehackte oder pürierte frische Kresse etwas Olivenöl und gibt diese Mischung dem Futter bei, wird die Kresse vom Hund besser angenommen! Kresse ist ein ausgezeichneter Appetitanreger.

 

 

 

 

 

 

 

Ginkgo (ginkgo biloba)



Ginkgo fördert die Durchblutung, stärkt die Blutzufuhr im Gehirn, schützt das Nervensystem, Gehirn und das Herz vor freien Radikalen. Ginkgo kann bei kognitiven Dysfunktionssydnrom, Herzerkrankungen oder Durchblutungsstörungen eingesetzt werden.

Ginkgoblätter enthalten u.a. Fflvonoide, Ginkgolide A, B, C, J und M, langkettige Kohlenwasserstoffe, sowie alicyclische Säuren.

 

 

 

 

 

Hagebutte   Cynosbati fructus

Durch die in der Hagebutte enthaltenen Vitamine A, C, B1, B2, K und P, sowie Mineralstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Pektine, Flavonoide und Fruchtsäuren

kann ein geschwächtes Immunsystem wieder aufgebaut werden, indem man dem Vierbeiner täglich einen halben bis einen ganzen Teelöffel Hagebuttenfruchtmus verabreicht. Auch bei Erkältungen und Fieber kann Hagebuttenmus eingesetzt werden.

Achtung: Hagebutten haben eine leicht abführende Wirkung!

 

Heidelbeere Vaccinium myrtillus

Bei Durchfallerkrankungen, die getrockneten Früchte mit dem Mörser sehr fein zerstoßen und kleine Mengen unters Futter geben. Die beinhalteten Pektine binden das Wasser und schädliche Radikale im Darm.

Frische Beeren wirken beim Hund leicht abführend.

Weitere Inhaltstoffe, Vitamin B1 und B2, Eisen, Karotin, Kalzium, Flavonoide, sowie Apfel- und Zitronensäure.

 

HimbeereRubus idealus

Gibt man der trächtigen Hündin ca. 4 bis 5 Tage vor dem Geburtstermin fein gemahlene frische junge Himbeerblätter erleichtert dies die Geburt.

Über die Geburt hinaus gegeben, unterstützt man die Rückbildung und stärkt den Beckenboden. Durch die antiseptischen Inhaltstoffe beugt man gegen Gebärmutter- und Milchdrüsenentzündungen vor. Zudem wird die Milchbildung gesteigert.

Die frischen Beeren sind reich an Vitamin B1, B2 und Kalzium.

 

Holunder

Getrocknete Holunderbeeren enthalten Aminosäuren, Rutin und Vitamin C und Vitamin B.

Bei Durchfall, je nach Größe des Hundes , 3 bis 10 fein zerstoßene getrocknete Beeren unter das Futter geben!

Holunderbeeren sind reine Heilpflanzen, deshalb nur bei akuten Durchfall einsetzten.

Mit einem Aufguss aus Holunderblätter und Sauerampfer können Ekzeme, sowie Entzündungen der Zitzen behandelt werden. Selbst bei schmerzhaften Ohrenleiden

reinigt man das Ohr, mit einem leicht feuchten Tuch, mit diesem Aufguss.

 

 

 

 

Honig

Kaltgeschleuderter Honig enthält Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine. Honig mildert Entzündungen im Hals-, Magen- und Darmbereich. Honig wirkt bakterien- und entzündungshemmend.

Weiter hilft Honig auch gegen Blutarmut, Schwäche und Appetitlosigkeit und regt den Stoffwechsel des Hundes an.

Ein natürlicher Pfotenschutz bei Eis und Schnee ist Honigcreme. Bei geschädigten oder rissigen Pfoten ist Honigcreme ein Wundermittel, zudem wird die Durchblutung angeregt.

 

 

 

 

 

Isländisches MoosCetraria islandic

Durch die antibiotische Wirkung kann Isländisches Moos bei Erkrankungen der Atemwege, Mandelentzündungen,

Husten, Bronchitis und Zahnfleischentzündungen als Teeaufguss eingesetzt werden.

Das getrocknete fein zerstoßene Isländische Moos wird als Futterbeigabe bei Verdauungsstörungen eingesetzt.

Der Flechtenextrakt (Apotheke) wird bei Krebserkrankungen eingesetzt, dies kann die Krebszellenbildung bremsen.

 

 

Kapstachelbeere   Physalis

Verabreicht man dem Vierbeiner täglich 1 bis 5 Kapstachelbeeren (je nach Größe des Hundes) stärkt man ein geschwächtes Immunsystem!

Bei Stoffwechselerkrankungen die auf eine erhöhte Harnsäurekozentration im Blut zurückzuführen sind, verabreicht man eine Teezubereitung.

1 Teelöffel getrocknete Früchte mit einem viertel Liter kaltem Wasser aufgießen und zum Kochen bringen, 5 Minuten ziehen lassen.

Inhaltstoffe: Mineralstoffe, Vitamine, Gerbstoffe, Physalin, Karotin und Steroide.

 

KamilleChamomilla

Bei Magen- und Darmkrämpfen, Magenschleimhaut- und Darmentzündungen sowie Blasenentzündung, verabreicht man die Kamille als Futterzusatz. Dabei werden ein paar getrocknete Blüten mit dem Mörser zu Pulver zerstoßen und unter das Futter gemischt oder als Teezubereitung mit ein wenig Fenchelhonig gesüßt. Zahnfleisch-, Lefzenentzündungen oder Wunden können mit ungesüßter Teezubereitung abgetupft werden. Kamillenwundpulver verwendet man bei schlecht heilenden Wunden.

Bei Analdrüsenproblemen wird Kamillensalbe oder Kamillenöl in den After massiert. Selbst bei wunden, rissigen Ballen kann Kamillensalbe eingesetzt werden!

 

Kapuzinerkresse -Tropaeolum majus-

In der gesamten Pflanze befindet sich ein antibiotischer Stoff, daher kann man die Kapuzinerkresse wunderbar bei Infektionskrankheiten einsetzen, um eine Vermehrung der Bakterien zu verhindern.

Dieser antibiotische Einsatz hat den Vorteil, gegenüber eines Antibiotikums das industriell über Pilzkulturen gezüchtet wurde, dass die Darmflora nicht angegriffen oder zerstört wird.

 

 

Karotten

 

strotzen vor Mineralien, Spurenelementen und Vitamin A. Weiter enthalten Karotten Pektine, ätherische Öle und Karotin.

Rohe fein geriebene oder in Wasser leicht gedünstete Karotten mit etwas Pflanzenöl (kalt gepresst), unter das Hundefutter geben.

 

Karotten regen die Blutbildung an, fördern das Wachstum, regulieren den Stoffwechsel, wirken positiv auf die Hautfunktionen und den Fellwechsel, sowie Schleimhäute.

 

 

KnoblauchAllium sativum

Bekommt der Hund regelmäßig kleine  Mengen Knoblauch unters Futter wirkt es den Würmern und Ektoparasiten entgegen, durch die Veränderung des Hautgeruches werden Zecken, Flöhe u.s.w ferngehalten. Des Weiteren wirkt Knoblauch Bakterien- und Pilztötend. Auch gegen Arterienverkalkung beugt Knoblauch vor. Knoblauch ist reich an Spurenelementen Vitaminen A1, B1, B6 und C, Jod, Cholin, Fermente, ätherische Öle, Glykoside und Allicin.

 

Leinsamen

Enthält Linolsäure (wichtige Omega-3-Fettsäure), die kann vom Hundeorganismus nicht selbst hergestellt werden. Ein Mangel an dieser essentiellen Fettsäure wirkt negativ auf Haut und Haare.

Linolsäure und Schleimstoffe sorgen bei Verstopfung für die Stuhlregulation.

Leinsamen wirkt positiv auf die Darmflora und Darmwand, Fäulnis- und Gärungsvorgänge werden normalisiert. Nutzbakterien werden günstig beeinflusst. Vorsicht Leinsamen wirkt abführend!

 

 

 

 

 

, Karde (Dipdacus sylvestris)

Karde stärkt das Nieren- und Leber- Qi, wirkt zudem antibakteriell, blutreinigend, verdauungsfördernd, stärkt das Immunsystem und hilft bei Rheuma, Gicht, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautproblemen, Durchfällen, Gelbsucht und Gallenschwäche. Zusätzlich findet die Karde Verwendung bei der Behandlung von Borreliose.

Karde enthält Inulin, Bitterstoffe, Saponine, organische Säuren und Glykoside.

 

 

 

 

 

 

Kümmel und Koriander

Zerstoßener Kümmel oder Koriander, wird bei Hunden die zu Blähungen mit Bauchschmerzen neigen, in kleinen Mengen unter das Futter gemischt oder als Tee mit etwas Honig gesüßt verabreicht.

 

 

LöwenzahnTaraxacum officinale

Eine im Frühjahr durchgeführte Löwenzahnkur, von ca. 4 Wochen, reinigt den gesamten Organismus und wirkt gleichzeitig wie eine Verjüngungskur.

Die reichlich enthaltenen Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine, Carotinoide, Saponine, Kieselsäure, Eisen und Kalzium bringen den gesamten Organismus in Schwung.

Die jungen Blätter beleben Kreislauf und Stoffwechsel. Löwenzahn wirkt reinigend und ist wassertreibend, weiter regt Löwenzahn den Appetit an. Löwenzahn regt auch die Funktion der Nieren sowie der Verdauung an. Das Immunsystem wird positiv beeinflusst und das Blut gereinigt.

 

LavendelLavendula officinali

Stellt man ein Trockenkräutergemisch aus Lavendel, Zitronenmelisse, Wacholderbeeren und Rosmarin her, und fertigt daraus ein Kräuterkissen, legt man dieses in das Hundekörbchen, wird Ungeziefer davon ferngehalten.

Zermahlt man diese Kräutermischung zu einem feinen Pulver, kann dies als natürliches Ungezieferpuder eingesetzt werden!

 

 

 

 

 

 

Mariendistel (Silybum marianum)

 

Mariendistel wird bei toxischer Erkrankungen der Leber, Leberzirrose, Fettleber oder chronischer Leberentzündung eingesetzt,, auch zur Vorbeugung geeignet. Weiter kann Mariendistel bei Bauchspeicheldrüsen- Nierenleiden bis hin zu Krebserkrankungen verwendet werden.

Mariendistel sollt am Besten als Tinktur oder Extrakt verabreicht werden, da die Inhaltsstoffe schwer wasserlöslich sind.



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NachtkerzeOenothera biennis

Das aus dem Samen gewonnene Öl wirkt positiv auf Haut, Fell und den gesamten Organismus.

Bei Haut-, Fellproblemen und Juckreiz zeigt sich schon nach kurzer Zeit, bei einer täglichen Gabe ins Futter, die positive Wirkung.

Weiter steigert Nachtkerzenöl durch die sehr hohen Anteile von essenziellen Fettsäuren und Gamma-Linolsäure das körpereigene Immunsystem.

Beim Kauf darauf achten, dass es Nachtkerzenöl für innere Anwendung ist!

Selbst bei schlecht heilenden Wunden und Ohrenentzündungen kann Nachtkerzenöl angewandt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Pastinaken Pastinaca sativa

Die Pastinake unterstützt den Organismus um vermehrt Schadstoffe auszuscheiden, weiter fördert sie die Nierentätigkeit positiv.

 

Wegen seines Inolingehaltes wird die Pastinake als Beifutter für an Diabetis erkrankte Hunde empfohlen.

 

Weitere Inhaltstoffe: Kalium, VitaminC, verdauliches Roheiweiß und ätherische Öle!

 

Auch bei Übergewicht kann die Pastinake als Beifutter eingesetzt werden!

 

 

 

Paprika -Capsicum annuum-

Roter Paprika kann dem Futter als Mineral und Vitamin A,C und E Spender zugefügt werden. Gleichzeitig regt Paprika den Stoffwechsel positiv an!

 

 

 

Petersilie  Petroselinim crispum

Die Petersilie enthält Apiin eine Form von Pektin, ist reich an Vitamin A, B, und C, weiter enthält die Petersilie viele Mineralsalze, Eisen, Kalzium, Magnesium und Natrium.

Sie ist wassertreibend, appetitanregend, krampflösend und immunstärkend.

Bei Rheumatismus verabreicht man dem Hund täglich einen Petersilienaufguss mit Honig, dieser reguliert den Säurehaushalt im Blut und bringt somit erhebliche Abhilfe, teilweise auch Heilung!

In der Trächtigkeit sollte man Petersilie nur selten verabreichen.

 

 

 

Ringelblume Calendula

Hat eine Hündin während der Läufigkeit Schmerzen oder Krämpfe gibt man täglich frische feingehackte oder zerstoßene getrocknete Ringelblumenblüten ins Futter.

Auch bei Darmstörung mischt man dem Futter Ringelblumenblüten unter, auch hier wirkt die Ringelblume heilend. Zur äußerlichen Behandlung verwendet man Ringelblumen-Salbe bei Schürf-, Kratz- und Brandwunden.

 

 

 

Rosmarin -Rosmarinus officinalis-

Rosmarin regt die Durchblutung an und kann in kleinen Mengen ins Futter gegeben werden oder auch als Tee verabreicht werden.Weiter lindert Rosmarin altersbedingte

arthritische Schmerzen. Rosmarinaufguss oder Salbe kann bei Hautausschlägen oder Ekzemen eingesetzt werden.

Bei Erschöpfungszuständen kann man seinen Vierbeiner eine kleine Menge Rosmarinhonig geben, die wirkt Wunder.

Rosmarinhonig kann sehr schnell und einfach hergestellt werden:

Man verrührt ca. 1Esslöffel fein gehackte frische Rosmarinblätter mit

ca. 100g hochwertigem Honig . Diese Mischung wird im Kühlschrank aufbewahrt. Nach 2 Tagen ist der Honig durchgezogen.

 

 

 

Rotklee -Trifolium pratense-

Diese Kleeart ist nicht nur wegen dem hohen Vitamin- und Mineralgehalt ein sehr wertvolles Beifutter, sondern auch wegen dem hohen Anteil an Isoflavone.

Isoflavone haben eine zellschützende Wirkung, auch Krebserkrankungen wie Milchdrüsen-, Gebärmutter- oder Prostatakrebs werden durch diese Isoflavone gesenkt. Selbst der altersbedingte Knochenabbau wird reduziert.Weiter kann Rotklee bei leichten Durchfällen eingesetzt werden und auch zur Stärkung des Immunsystems.

Rotklee kann die ganzen Sommermonate hindurch, als Futterbeigabe gefüttert werden. Man verwendet die frischen Blüten und auch die jungen frischen Blätter. Wegen des süßlichen Geschmackes wird Rotklee sehr gerne von den Vierbeinern angenommen.

 

 

 

 

Salbei -Salvia officinalis-

Durch die entzündungshemmende, krampflösende und keimtötende Wirkung wird Salbei als dünne Teezubereitung, leicht gesüßt mit Honig, verabreicht.

Bei Zahnfleischentzündungen, sowie Paradentose tupft man das Zahnfleisch täglich mit Salbeiaufguss ab, man kann aber auch zerstoßene frische Salbeiblätter verwenden.

Selbst bei Entzündungen im Magen- und Darmbereich kann man kleine Mengen fein pürierte frische Salbeiblätter unter das Futter mischen, dies wirkt gleichzeitig Durchfall hemmend.

Salbei sollte nur befristet bei Bedarf angewendet werden.

 

 

Sellerie -Apium graveolens-

Sellerie wirkt blutreinigend, entwässernd und regt den Stoffwechsel an. Bei Blasenentzündungen, sowie Blasen- und Nierensteinen ist die Verabreichung von

fein pürierten Sellerie von sehr großem Nutzen.

Wenn die Steine noch sehr klein sind, werden diese oftmals auf natürliche Weise abgebaut. Bei regelmäßigen Gaben von fein pürierten rohem Sellerie, den man unter das Futter mischt, beugt man einer Neubildung vor.

 

 

 

 

Süßwasseralgen–Spirulina-

 

Spirulina vermag Krebs vorbeugend entgegen zu wirken.Weiter stärken diese Algen das Immunsystem, regen den Stoffwechsel an und vermögen auf zellulärer Basis aggressive Substanzen aufzulösen. Selbst bei Gefäßverengungen kann Spirulina eingesetzt werden.

Die Bildung der Farbpigmente werden durch diese Alge gefördert.

 

Die gesundheitsfördernden Inhaltstoffe, Chlorophyll, Betakarotin, verschiedene Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe sowie Aminosäuren haben eine positive Wirkung auf den gesamten Organismus.

 

Beim Kauf dieser Produkte sollte immer darauf geachtet werden, dass diese Algen aus sehr sauberen Gewässern stammen, denn Algen speichern auch Schadstoffe und Pestizide die sich im Wasser befinden. Mittlerweile gibt es schon Zuchtanlagen (Labore), die diese Algen unter ständigen Kontrollen züchten.

 

 

 

 

Spitzwegerich-Plantago lanceolata-

Spitzwegerich ist das Kraut bei Husten mit Schleimbildung, sowie Bronchitis. Frisch pürierte Blätter oder als Honigzubereitung verabreichen. (Honigzubereitung siehe Rosmarin)

Selbst zur äußerlichen Anwendung bei Insektenstichen, Blutergüssen, Furunkel oder auch Wunden haben frische zerstoßene Blätter, die man auf die betroffenen Stellen legt und fixiert , eine sehr heilende, schmerz- und juckreizlindernde Wirkung.

 

 

 

Zitronengras -Cymbpognon citratus-

In jedem Haushalt, in dem Hunde leben sollte Zitronengras zur Verfügung stehen.

Ein Hund mit Problemen im Verdauungstrakt wird immer den Weg zum Zitronengras finden. Ähnlich wie Queckengras, dient Zitronengras zur Reinigung und wirkt gleichzeitig antibakteriell, desinfizierend und krampflösend. Zitronengras hat einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, ätherische Öle und Flavonoide.

Man sollte das ganze Jahr hindurch Pflanzschalen oder Töpfe mit Zitronengras für den Hund zugänglich aufstellen. Jeder Hund nimmt dieses Angebot zur Regulierung der Verdauung von selbst gerne an.

 

 

© B.Sch.-S.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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